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Unerwünschte Arzneimittelwirkungen - Uli - 22.03.2007 Zitat:Unerwünschte Arzneimittelwirkungen ( UAW ) : Meldungen aus 2005 Zitat:Hinweise geben zwei Studien mit knapp 2000 Patienten, die an Abteilungen für Innere Medizin stationär aufgenommen wurden: Bis zu vier Prozent der Patienten hatten zum Zeitpunkt der stationären Aufnahme UAW, davon wären nach Angaben der Studienautoren zwischen 44 und 59 Prozent der registrierten UAW-Ereignisse vermeidbar gewesen. .... Bei 30 bis 40 Prozent der UAW führten die Klinik-Ärzte in der Erlanger Studie die UAW richtig auf Medikamente zurück,....das heißt im Klartext, dass 60 – 70% nicht als solche erkannt wurden! und hier auch – sehr deutlich / anschaulich beschrieben. ·Hinweise zur Sicherheit bei Arzneimitteltherapie (aus der Zeitschrift Mobiles Leben des Kuratorium Knochengesundheit) http://www.aerztenetz.zirndorf.org/neupert_mueller/index.html ·Zum Umgang mit den typischen Problemen der orthopädischen Pharmakotherapie (Artikel für Fachkreise) ·http://www.aerztenetz.zirndorf.org/neupert_mueller/index.html Warum ich das schreibe? Es handelt sich hier um nicht näher definierte Arzneireaktionen – denn es scheint nicht unterschieden zu werden, ob der pharmak. Wirkstoff / Wirkstoffgruppen oder einer / mehrere Hilfsstoffe zu den unerwünschten Reaktionen geführt hatte! Z. B. Laktose, Macrogol, Sorbit, Aromen ....um nur ein paar wenige zu nennen ... Häufig werden UAW`s / "Nebenwirkungen" als "Krankheit" mit neuerlicher Medikamentengabe behandelt .... Ich denke, es werden noch einige Jahrzehnte ins Land gehen, bis man bei Nebenwirkungen ( so man sie erkennt) auch an Hilfsstoffe als Auslöser denkt..... ....um so mehr sollten wir Betroffene ein Augenmerk auf verordnete – und vor allem auch auf freiverkäufliche - Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel haben. Und auch (noch) nicht vom Arzt erwarten, dass er "automatisch" für uns "ungiftige" Medikamente verordnet -> Nebenwirkungen auf Hilfsstoffe sind nahezu unbekannt! Uli Unerwünschte Arzneimittelwirkungen - Uli - 05.05.2007 Paracetamol – Gift für die Leber Zitat:Die Dosis macht das Gift - auch bei Paracetamol gilt es, daran zu denkenWeiterlesen? Hier: http://www.aerztezeitung.de/docs/1997/02/24/035a0205.asp Uli Unerwünschte Arzneimittelwirkungen - Uli - 09.11.2007 Nicht nur Contergan: Nebenwirkungen von Pillen bringen viele Menschen um Berlin (dpa) – Auch rund 50 Jahre nach dem Contergan-Skandal ist die Sicherheit von Medikamenten in Deutschland nach Expertenansicht mangelhaft.Während ein ARD-Zweiteiler den größten Arzneimittelskandal der Bundesrepublik neu in den Fokus rückt, erregt das Schicksal von jährlich zehntausenden Nebenwirkungs-Geschädigten kaum größere Aufmerksamkeit.Dabei werden regelmäßig durch Pillen erkrankte Menschen mit Blaulicht in die Notfallaufnahmen gebracht. Viele müssen auf Intensivstationen behandelt werden. Viele sterben. Seit wenigen Jahren untersuchen Spezialisten in Kliniken in Greifswald, Jena, Rostock und Weimar die neu eingelieferten Patienten auf Arzneimittel als Ursache der Krankheiten.Aufgrund dieser Erfahrungen schätzt die Wuppertaler Pharmakologin Petra Thürmann, dass rund fünf Prozent aller Aufnahmen in innere Abteilungen auf Nebenwirkungen zurückgehen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte bestätigt die Größenordnung. Das wären bis zu 300 000 Fälle im Jahr. Gesamter Beitrag hier: http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=725270&kat=29 Uli Unerwünschte Arzneimittelwirkungen - Uli - 17.11.2007 ...auch hier: ein sehr guter Artikel über "Nebenwirkungen"; allerdings auch hier nicht an mögliche Unverträglichkeiten auf Füllstoffe gedacht, sondern nur an das Medikament selbst..... Zitat:Wenn Pillen krank machen Merke: jedes Medikament, das man nicht nehmen muss, ist ein gutes Medikament! Allerdings: Medikamente können Leben retten - sie tun dies`auch - und zwar täglich !!! Trotz allem aber sollte man abwägen, ob ein "Medi" sinnvoll und auch verträglich ist...... Uli Unerwünschte Arzneimittelwirkungen - Uli - 10.01.2008 Zitat:Vorsicht Überdosis 2 kleine Zitate...... Zitat:Bekannt ist nur, dass Menschen im höheren Alter vermutlich die Hauptlast der Arzneimittel-Nebenwirkungen tragen. Beispielsweise sei jedes Jahr ein Viertel der Heimbewohner von einer schwerwiegenden Nebenwirkung betroffen, berichtet Thürmann. Dadurch erhöhe sich oft ihre Pflegebedürftigkeit. Auch bei Krankenhauseinweisungen stehen die Alten schlecht da. So werden im Bevölkerungsdurchschnitt rund fünf Prozent aller Klinikaufenthalte durch Arzneimittelfolgen verursacht. Bei alten Menschen steigt diese Quote aber deutlich an: Zehn bis 15 Prozent der Einweisungen sind bei ihnen durch Medikamente bedingt – »und das ist noch vorsichtig geschätzt«, fügt Thürmann hinzu. Zitat:Die Folge seien oft undurchschaubare Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Wirkstoffen, mit teilweise sogar tödlichem Ausgang. Dabei können auch Mittel, die Patienten ohne Wissen ihres Arztes dazukaufen, das Risiko weiter erhöhen. So begünstigt Johanniskraut die Überdosierung von bestimmten Herzmedikamenten (Digitalis). Melissengeist potenziert durch seinen Alkoholgehalt die Wirkung von Psychopharmaka. Und Ginkgo-Präparate steigern die mit Aspirin verbundene Gefahr innerer Blutungen. ...wenn jetzt auch noch unverträgliche Füllstoffe mit berücksichtigt werden würden, dann könnten in Zukunft diese o.g. Nebenwirkungen bestimmt auf ein Mindestmaß heruntergefahren werden. Dieser Artikel befasste sich nun mit "alten Mitmenschen" – dieses >> weniger ist mehr<< gilt aber ebenso für "Jüngere und Junge".... Uli Unerwünschte Arzneimittelwirkungen - Uli - 13.01.2008 Wie es scheint, sind nicht nur Senioren durch Medikamente gefährdet -> auch Frauen! Heute im Stern wieder "ausgegraben" – aber wohl aktueller denn je! Allerdings auch hier: kein Gedanke an evtl. unverträgliche Füllstoffe!!!! Aber interessant !!!!.... Uli Zitat:stern.de - 11.1.2008 - 17:30 Wasser auf meine Mühlen??????? - Uli - 20.05.2008 http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/12/0,1872,7242316,00.html Zitat:Die Medikamentenvielfalt sei sicherlich nicht zum Wohl der Ärztinnen und Ärzte, für die Transparenz und Überblick verloren gingen. \"Und es ist letzten Endes überhaupt nicht zum Wohl der Patienten, die möglicherweise unter mehr Wechselwirkungen leiden, als dies bei einem kleinen, übersichtlichen Markt der Fall wäre.\"" dämmert Euch was????????? http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/12/0,1872,7242316,00.html Damit sind jetzt aber ausschließlich " medizinisch wichtige" Medikamente gemeint- nicht die Unzahl an möglichen " und unmöglichen Nahrungsergänzungsmitteln" , die ein unbedarfter Bürger sonst noch? - und ohne weitere Nachfragen - zusätzlich einnimmt..........für "weiß-der-Kuckuck-was"...... >:....und sich dann womöglich wundert, dass die Werbeversprechungen nicht eintreten.......sondern eher das Gegenteil..... :o Uli EDIT by whizkid: Die Diskussion, ob und welche Medikamente medizinisch wichtig sind, sind nun hier zu finden http://www.lebensmittelallergie.info/index.php?topic=3311.0 Re: Unerwünschte Arzneimittelwirkungen - Uli - 16.11.2008 Zitat:Allgemeineshttp://81.3.13.87:9999/ http://de.wikipedia.org/wiki/Cytochrom_P450 In einfacheren Worten: hier geht es allerdings nicht um Reaktionen aufgrund unverträglicher Bestandteile / Füllstoffe, sondern um z.T. toxische Reaktionen aufgrund versch. Gen- Polymorphismen (- Varianten). Metaboliten des pharmakologischen Wirkstoffes greifen ein und bewirken, dass ein Medikament hilft ...oder auch nicht, sondern evtl. sogar zu toxischen Reaktionen führen kann. Gen- Polymorphismen führen dazu, dass entweder Enzyme fehlen, die den pharm. Wirkstoff so aufbereiten sollen, dass er wirken kann .........oder aber , dass zu viele Enzyme vorhanden sind, die dann verhindern, dass ein Medi überhaupt wirken kann. Nach den Ausführungen von Dr. rer. nat. Eckart Schnakenberg (http://www.igumed.de/e_s.html ? ) sollte vor Therapien mit z.B. Psychopharmaka, Chemotherapie u.s.w. erst eine Gen- Bestimmung durchgeführt werden, die dann über Erfolg oder Nicht-Erfolg einer medikamentösen Therapie entscheiden kann. Kurze Zusammenfassung der 8. Umwelttagung Anfang Oktober in Berlin http://www.fatigatio.de/fileadmin/docs/KurzberichtBerlin8.UMT.pdf Uli |