19.07.2006, 13:17
Hallo Lena,
wow, du bist ja fleißig... danke!
Die Links habe ich mir alle angeguckt, hatte über die meisten Themen auch bereits einiges gelesen, mich aber eigentlich nie so richtig "wiedergefunden".
Ich habe noch alle möglichen "Kleinigkeiten", was mir auffällt, was die Ärzte bisher aber völlig unspektakulär fanden. Müdigkeit ganz häufig, brauche eigentlich so 10 Stunden Schlaf (das liegt bei uns aber in der Familie...), lebe allerdings mit 7-8 Stunden, abends bin ich relativ fit, aber morgens aufstehen ist ganz schlimm... Beim Essen läuft mir ganz oft die Nase, laut Arzt nur ein vegetativer Reflex... auch die Augen tränen öfter morgens etwas. Und frieren tu ich ganz schnell. Ansonsten hab ich auch recht häufig Blähungen und vor allem einen Blähbauch, das war vor einem Jahr ganz schlimm (zu diesem Zeitpunkt war mein letzter Arztbesuch), seitdem ist es scheinbar von selber aber schon viel besser geworden, auch wenn es manchmal immer noch ein Problem ist. Gelegentlich hab ich auch scheinbar grundlos Durchfall, z.B. gleich nach dem Aufstehen, geht aber schnell vorbei. Verstopfung eigentlich nie (nur auf fremden Toiletten...ist dann wohl eher psychisch).
Eine Hautreaktion habe ich auch, so ein roter Fleck im Gesicht seit 3 Jahren, da habe ich jetzt vom Hautarzt eine Kortisonsalbe für 2 Wochen bekommen, mit der ich den Fleck gerade behandle (Wirkstoff: Betamethasonvalerat), hat sich bisher nicht gebessert.
Allerdings sind das alles Sachen, die mir erst so in den letzten paar Jahren aufgefallen sind. Angefangen hat das mit den Schmerzen, als ich so 12 war (bin jetzt 32) und die meisten Jahre ist mir nichts weiter aufgefallen, hatte auch früher eigentlich keine Blähungen. Was ich noch nie vertragen habe, sind Süßstoffe, da muss ich alle 5 Minuten pinkeln gehen, aber die vermeide ich schon lange.
Meine Ernährung habe ich zumindest schon dahingehend verbessert, dass ich wie gesagt Milchprodukte vermeide und auch Zucker hab ich mir mittlerweile größtenteils abgewöhnt. Fast Food, Chips etc. esse ich nur höchst selten, Kaffee nie, dafür bevorzugt Vollkornprodukte, aber auch Weißmehl, Obst, Gemüse, Fleisch und Sojaprodukte/Tofu. Ich weiss, dass auch das unverträglich sein kann, jedenfalls ist es aber bis jetzt auch nicht schlimmer geworden. Von Nüssen krieg ich ganz doll Blähungen, aber das ist ja nichts neues.
Ach ja, und zum Verlauf der Schmerzen: es fängt mit einem Ziehen an, wenn ich dann sitzen bleibe, wird es schnell stärker, so dass ich das Gefühl habe, ich sitze auf der betreffenden Stelle und ich halte es einfach nicht aus, sitzen zu bleiben (Liegen halte ich auch nicht aus). Das Rumlaufen lenkt dann auch ab, aber offensichtlich ist es wirklich auch die Bewegung, die lindert. Es kann unterschiedlich stark wehtun, im schlimmsten Fall fühlt es sich an wie ein Messer und zieht dann auch Richtung Bauch weiter. Also das "Messer" ist immer nur im After, im Bauch dann nur ein vergleichsweise leichtes Ziehen, aber eben auch nicht immer...
Das Blöde ist eigentlich, dass man sich dauernd fragt, ob man sich 1000 Sorgen um nichts macht... dadurch, dass ich die Schmerzen auch nur relativ selten habe, will ich es zwischendurch auch immer gerne vergessen! Ich bin auch nicht wirklich im normalen Leben eingeschränkt, nur wenn es wehtut bin ich dann wieder völlig am Verzweifeln.
Nun, werde wohl noch mal einen Versuch mit Ernährungstagebuch starten. Ich war mir schon so sicher mit dem Milcheiweiß (werde es auch weiterhin vermeiden, schließlich braucht man's ja auch nicht), aber da spielt wohl noch mehr eine Rolle. Aber dass die Schmerzen erst ausgelöst werden, wenn eine bestimmte Substanz da unten im Darm ankommt, klingt schonmal sehr plausibel.
Viele Grüße, Jenny
wow, du bist ja fleißig... danke!
Die Links habe ich mir alle angeguckt, hatte über die meisten Themen auch bereits einiges gelesen, mich aber eigentlich nie so richtig "wiedergefunden".
Ich habe noch alle möglichen "Kleinigkeiten", was mir auffällt, was die Ärzte bisher aber völlig unspektakulär fanden. Müdigkeit ganz häufig, brauche eigentlich so 10 Stunden Schlaf (das liegt bei uns aber in der Familie...), lebe allerdings mit 7-8 Stunden, abends bin ich relativ fit, aber morgens aufstehen ist ganz schlimm... Beim Essen läuft mir ganz oft die Nase, laut Arzt nur ein vegetativer Reflex... auch die Augen tränen öfter morgens etwas. Und frieren tu ich ganz schnell. Ansonsten hab ich auch recht häufig Blähungen und vor allem einen Blähbauch, das war vor einem Jahr ganz schlimm (zu diesem Zeitpunkt war mein letzter Arztbesuch), seitdem ist es scheinbar von selber aber schon viel besser geworden, auch wenn es manchmal immer noch ein Problem ist. Gelegentlich hab ich auch scheinbar grundlos Durchfall, z.B. gleich nach dem Aufstehen, geht aber schnell vorbei. Verstopfung eigentlich nie (nur auf fremden Toiletten...ist dann wohl eher psychisch).
Eine Hautreaktion habe ich auch, so ein roter Fleck im Gesicht seit 3 Jahren, da habe ich jetzt vom Hautarzt eine Kortisonsalbe für 2 Wochen bekommen, mit der ich den Fleck gerade behandle (Wirkstoff: Betamethasonvalerat), hat sich bisher nicht gebessert.
Allerdings sind das alles Sachen, die mir erst so in den letzten paar Jahren aufgefallen sind. Angefangen hat das mit den Schmerzen, als ich so 12 war (bin jetzt 32) und die meisten Jahre ist mir nichts weiter aufgefallen, hatte auch früher eigentlich keine Blähungen. Was ich noch nie vertragen habe, sind Süßstoffe, da muss ich alle 5 Minuten pinkeln gehen, aber die vermeide ich schon lange.
Meine Ernährung habe ich zumindest schon dahingehend verbessert, dass ich wie gesagt Milchprodukte vermeide und auch Zucker hab ich mir mittlerweile größtenteils abgewöhnt. Fast Food, Chips etc. esse ich nur höchst selten, Kaffee nie, dafür bevorzugt Vollkornprodukte, aber auch Weißmehl, Obst, Gemüse, Fleisch und Sojaprodukte/Tofu. Ich weiss, dass auch das unverträglich sein kann, jedenfalls ist es aber bis jetzt auch nicht schlimmer geworden. Von Nüssen krieg ich ganz doll Blähungen, aber das ist ja nichts neues.
Ach ja, und zum Verlauf der Schmerzen: es fängt mit einem Ziehen an, wenn ich dann sitzen bleibe, wird es schnell stärker, so dass ich das Gefühl habe, ich sitze auf der betreffenden Stelle und ich halte es einfach nicht aus, sitzen zu bleiben (Liegen halte ich auch nicht aus). Das Rumlaufen lenkt dann auch ab, aber offensichtlich ist es wirklich auch die Bewegung, die lindert. Es kann unterschiedlich stark wehtun, im schlimmsten Fall fühlt es sich an wie ein Messer und zieht dann auch Richtung Bauch weiter. Also das "Messer" ist immer nur im After, im Bauch dann nur ein vergleichsweise leichtes Ziehen, aber eben auch nicht immer...
Das Blöde ist eigentlich, dass man sich dauernd fragt, ob man sich 1000 Sorgen um nichts macht... dadurch, dass ich die Schmerzen auch nur relativ selten habe, will ich es zwischendurch auch immer gerne vergessen! Ich bin auch nicht wirklich im normalen Leben eingeschränkt, nur wenn es wehtut bin ich dann wieder völlig am Verzweifeln.
Nun, werde wohl noch mal einen Versuch mit Ernährungstagebuch starten. Ich war mir schon so sicher mit dem Milcheiweiß (werde es auch weiterhin vermeiden, schließlich braucht man's ja auch nicht), aber da spielt wohl noch mehr eine Rolle. Aber dass die Schmerzen erst ausgelöst werden, wenn eine bestimmte Substanz da unten im Darm ankommt, klingt schonmal sehr plausibel.
Viele Grüße, Jenny