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/inc/class_plugins.php 38 require_once
/inc/init.php 239 pluginSystem->load
/global.php 20 require_once
/showthread.php 28 require_once




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Ascorbinsäure / Vitamin C / E 300 und Askorbate E 301 / E 302 / E 304
#3
Hallo Gesiba ,

bevor ich hier weiter mit fremden Lorbeeren geschmückt werde: die "beeindruckenden Ausführungen" stammen nicht von mir (siehe Quellenangaben).

Zum Inhalt und zur Qualität (insbesondere des Vitamin C) der diversen Acerolakirschprodukte bzw. -extrakte ist nichts wissenschaftlich Fundiertes zu finden - ich habe alles "abgegrast". Nahezu sämtliche Informationen stammen unmittel- oder mittelbar von Nahrungsergänzungsmittel-Herstellern und -Anbietern.
Dementsprechend sind die Informationen mit Vorsicht zu genießen, denn interessengemäß sind die Produkte natürlich "grandios" und praktisch jede/r "braucht" sie bzw. die betreffenden Vitamine in Unmengen...

Ich denke, es kann davon ausgegangen werden, daß es sich zumindest (teilweise) um natürliche Inhaltsstoffe und natürliches Vitamin C handelt, wenn diese auf der Packung ausdrücklich als solche deklariert sind. - Doch nicht alles, wo neuerdings der Name Acerola auf der Packung prangt, ist frei von künstlichen Vitaminen und sonstigen Stoffen. Es wird schließlich ausgenutzt, wenn es wieder eine neue "In"-Substanz bzw.- Pflanze gibt (siehe Aloe, Noni, Spirulina etc.) - schon tauchen überall alle möglichen Produkte (bis hin zu Spülmitteln!) mit diesen Pflanzenauszügen oder deren Namen bzw. entsprechenden (künstlichen) Aromen auf und suggerieren „Natürlichkeit“ (und damit vermeintlich = Gesundheit = gut).

Lediglich ein wissenschaftlicher Artikel (engl. und dt. Version) fand sich, allerdings zu einem speziellen Thema, nämlich: Anaphylaktische Reaktionen im Zusammenhang mit Acerola aufgrund Latex-Kreuzreaktionen. Der Artikel ist als PDF-Datei verfügbar, allerdings läßt sich kein direkter Link zu ihm angeben:

Raulf-Heimsoth M; Stark R; Sander I; Maryska S; Rihs HP; Brüning T; Voshaar T; 2002
Anaphylactic reaction to apple juice containing acerola: Cross-reactivity to latex due to prohevein
J Allergy Clin Immunol 2002 Apr; 109(4): S.715 -716 (JOUR)

Stark R; Sander I; Maryska S; Rihs HP; Brüning T; Voshaar T; Raulf-Heimsoth M; 2002
Acerolamarkhaltiger Apfelsaft als Auslöser einer anaphylaktischen Reaktion bei einem latexsensibilisierten Patienten.
Pneumologie 56 : S.22 -23 (ABST )

Zu finden unter:
http://www.google.de
Titel des Artikels ins Suchfeld eingeben

Im folgenden zwei Beiträge (auszugsweise) aus dem www zum Thema Acerola. (Die vollständigen Artikel (siehe Links) sind allerdings aus meiner Sicht inhaltlich zum Teil höchst fragwürdig).

Lena


"(...) Es wird in der Regel wortreich umgangen, dass mit dem Begriff „natürliches Vitamin C“ Extrakte aus z.B. Acerola gemeint sind. In diesen Extrakten liegt Vitamin C zusammen mit so genannten Bioflavonoiden vor. In der Tat steigern Bioflavonoide die Wirkung des Vitamin C bis zum 20fachen. Derartige Extrakte werden meistens teuer verkauft und hier muss der Verbraucher ein wenig rechnen, ob sich der Erwerb solcher Produkte überhaupt lohnt. 100 g Acerola-Extrakt enthalten um die 7% Vitamin C; oftmals weisen diese Extrakte jedoch mehr Vitamin C auf (z.B. 17%). In solchen Fällen wurde dem Extrakt 10% industriell hergestelltes Vitamin C zugesetzt. Das ist gesetzlich zulässig, dagegen ist auch nichts einzuwenden, aber mit „100%iger Natur“ zu werben, geht an der Sache vorbei.

Mehr noch. Es ist ebenfalls legal (und marktüblich), dass das Produkt „natürliches Vitamin C“ zu 90% aus industriell gefertigtem und nur zu 10% aus „natürlichem“ Vitamin C besteht. Es reicht dem Gesetzgeber eine geringe Beimengung von 10% „natürlichem“ Vitamin C und schon darf der Produzent das gesamte Produkt als „natürliches Vitamin C“ verkaufen. Es hat lediglich mit Vermarktung zu tun, wenn man mittels juristischer Kniffe eine Sprachregelung vermarktet, die in physiologischer Wirklichkeit keinen Sinn macht.

Solange man also vom Molekül des Vitamin C redet, gehen Unterscheidungen nach natürlich vs. künstlich meilenweit an der Sache vorbei. Es sind die Mischungen von Vitamin C mit Bioflavonoiden, die den Unterschied machen. Das wissen gute Produzenten natürlich auch. Daher bieten viele Hersteller eben diese Mischungen aus Vitamin C und verschiedenen Bioflavonoiden (z.B. Hesperidin) an. Gute Vitamin-C-Mischungen weisen demnach mehrere Vitamin-C-Varianten (wasser-, fettlöslich), diverse Bioflavonoide, gelegentlich kleine Mengen an (Acerola-)Extrakten und benötigte Spurenelemente auf. Einen Vorteil haben diese industriell gefertigten Mischungen auf alle Fälle: Sie unterliegen weitaus schärferen (Rückstands-) Kontrollen als marktübliche Naturprodukte.

Allzu billige Vitamin-C-Produkte (z.B. China-Importe) können mit Schwermetallen verunreinigt sein. Das ist nach dem Deutschen Arzneibuch (DAB) sogar rechtlich zulässig. Wirklich reine Qualitäten kosten allerdings ein paar Euro mehr. Als führend gilt hier die Firma ROCHE, die in erster Linie die weiterverarbeitende Industrie beliefert. (...)

In einigen Produkten liegt Vitamin C in einer nicht sauren, pharmazeutisch reinen Form vor, ergänzt mit Bioflavonoiden, Rutin, Hesperidin, diversen Mineralien u.a. Letztere fördern die Bioverwertbarkeit im Organismus (...)"

Quelle: http://www.hilifeev.com/site/300/

"So kommen Vitamine in die Pille

Ein ganzer Brokkoli in einer so kleinen Pille? Natürlich nicht. In aller Regel werden die Instant-Nährstoffe aus ganz anderen Quellen gewonnen: zum Beispiel Erdöl.

Man kann Vitamintabletten aus Obst und Gemüse herstellen. Etwa, indem man die südamerikanische Acerola-Kirsche auspresst, ihren Saft filtert, das reichlich enthaltene Vitamin C extrahiert und das Ganze trocknet. Es gibt sogar Hersteller, die das tun. Doch das Verfahren ist aufwendig und teuer. Außerdem lassen sich die Vitamine bei diesem Verfahren nicht absolut rein heraustrennen. Das muss kein Nachteil sein, doch die Industrie verwendet lieber sortenreine Vitamine. Was an Vitaminen in Tabletten oder als Extraportion in Lebensmitteln steckt, stammt deshalb in aller Regel aus dem Labor. Drei Methoden sind verbreitet:

> Bei der biochemischen Herstellung werden Mikroorganismen eingesetzt, die Vitamine produzieren können und sich leicht vermehren lassen, zum Beispiel Bakterien, Hefen oder Algen. Sie geben ihre Vitamine in eine Nährlösung ab, diese wird gefiltert, und aus der Biomasse werden die Vitamine herausgezogen. Viele B-Vitamine werden auf diese Weise hergestellt.

> Bei der Fermentation wird ein Stoff mit Hilfe von Enzymen in einen anderen Stoff umgewandelt. So wird etwa aus Glukose Vitamin C gewonnen (Reichstein-Verfahren). Die für die Fermentation nötigen Enzyme stammen oft von Mikroorganismen (Hefen, Pilze, Bakterien).

> Schließlich gibt es auch noch rein chemische Verfahren, etwa die Katalyse, bei der nicht lebendes Material wie Erdöl aufgespalten und in einem mehrstufigen, komplexen Prozess die Molekülstruktur herausgetrennt wird, die schließlich beispielsweise Vitamin E ergibt. Die so gewonnenen Stoffe sind mit den Vitaminen aus frischen Lebensmitteln "chemisch völlig identisch", sagt Jörg-Thomas Mörsel, Dozent für Lebensmittelchemie an der Technischen Universität Berlin.

Allerdings wiesen neue Studien darauf hin, dass Vitamine aus natürlichen Quellen offenbar häufig besser wirken. So müsse man 1,36 Gramm synthetisches Vitamin E zu sich nehmen, um den Effekt von einem Gramm natürlichem Vitamin E zu erreichen. "Das liegt wohl am Zusammenspiel mit den anderen Biostoffen, die zwangsläufig mit den natürlichen Vitaminen aufgenommen werden", erläutert Mörsel. "So werden sie vom Körper offensichtlich besser aufgenommen."

Quelle: http://www.stern.de/wissenschaft/medizin...eid=536409
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Nachrichten in diesem Thema
Ascorbinsäure / Vitamin C / E 300 und Askorbate E 301 / E 302 / E 304 - von Lena - 01.08.2006, 19:17

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