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/global.php 20 require_once
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Grundsätzliches zu Candidose
#2
....sind in der Regel nur zu einem fähig : die Pilze zu dauerhaften Bewohnern unseres Darmes / Körpers zu machen! Sie zeugen von einem nicht gerade profundem Wissen über die Entstehung einer Candidose .
Die unten genannte Seite ist „als stellvertretend“ für die unzähligen anderen Seiten anzusehen, die im Grunde alle die gleichen Ernährungsregeln verkünden!

Kritik im Einzelnen :
Die einzige Ausnahme vom Zuckerverbot bildet der Milchzucker :
wie bitte???? Es scheint völlig unbekannt zu sein, dass es so etwas wie eine „Laktoseintoleranz“ gibt , bei der durch einen Enzymmangel die Laktose nicht im Dünndarm ( wo das eigentlich stattfinden sollte!) zerlegt wird, sondern im Dickdarm von Bakterien zu Glucose und Galactose fermentiert wird : mit dem Resultat, dass ich den Candida- Hefen die Glucose quasi auf „dem Silbertablett“ reiche und somit für deren Fortbestand und Vermehrung sorge....
Wenn das bekannt wäre, dann müsste bei einer Candidose eigentlich grundsätzlich zuerst an LI gedacht werden: wie sonst habe ich mir diese unerwünschten Darmbewohner gezüchtet????? Und wenn LI ausgeschlossen wurde, dann sollten die andren Kohlenhydratmalabsorptionen ausgeschlossen/bestätigt werden.

Ist nämlich eine FM ( Fruktosemalabsorption) diagnostiziert, wird der nächste „wohlmeinende Ratschlag“ , nämlich viele Ballaststoffe zu verzehren, von selbst ad absurdum geführt -> denn auch Ballaststoffe dienen im Colon (Dickdarm) all`den unerwünschten Besuchern als Nahrung.

Vollkorn
Wie bitte????? Wurde denn vorher abgeklärt, ob nicht eine latente / atypische Zöliakie vorliegt ??? Ist denn abgeklärt, ob der „pilzreiche Patient“ nicht eine
pollenassoziierte Mehlunverträglichkeit hat??? Beides Faktoren, die einem Immunsystem nicht gerade zuträglich sind : zusammen mit einer möglichen Kohlenhydratmalabsorption und Unverträglichkeit auf Milch –/ oder Hühnereiweiß , Pseudoallergien und Kreuzreaktionen !! Da braucht es keine HIV-Infektion, um „anfällig“ zu sein!!!!!

Eine Nährstoffergänzung ist vor allem bei Pilzpatienten in Erwägung zu ziehen, die wegen Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten auf verschiedene Lebensmittel verzichten müssen. Die Praxis zeigt, daß derartige Nahrungsmittelunverträglichkeiten bei Pilzpatienten relativ häufig vorkommen. Pilze können die Darmschleimhaut besiedeln und sie durchlässig für Nahrungsmittelallergene machen, die bei normaler Darmflora diese Barriere nicht passieren würden .

Wie bitte????? Sind die Pilze denn vom Himmel gefallen???? Schade, dass hier Ursache und Folge gehörig durcheinandergebracht werden -> demnach sind auch die „Therapie-Vorschläge“ höchst „durcheinander“!

Bei entsprechenden Überempfindlichkeiten gilt die Empfehlung, möglichst alle Hefeprodukte für eine Zeit vom Speisezettel zu streichen. Dazu gehören nicht nur hefegebackenes Brot, Wein und Bier, sondern auch hefehaltige Brühen, Pasten und Brotaufstriche .
Es wird leider nicht erwähnt, dass auch „Saccharomyces Boulardii“ – die „medizinische Hefe“ in sogenannten Darmaufbaupräparaten zur Familie der Bäckerhefe gehört -> ergo ist auch der Rat, gleichzeitig zur „Pilzkur“ eine „Darmaufbaukur“ zu machen, mehr als fragwürdig, denn in nahezu allen „Darmaufbau“-Präparaten findet man Laktose und/oder Hefe ( S. Boulardii) und/oder FOS.

Hier der dazu gehörende Link: http://www.candida.de/pages/service/diaet.html



Langer Vorrede kurzer Sinn: es gibt nicht die Pilzdiät !
Vor einer Therapie müssen die möglichen Verursacher diagnostiziert werden – so dass sie erst gar nicht als „sogenannte Therapie/ Diät “ zum Einsatz kommen.
Ebenso sollte bei Nystatin-Präparaten auf die Hilfsstoffe geachtet werden und – vor allem – Nystatin sollte nicht in Eigenregie , ohne vorherige Diagnostik, einfach
„nur `mal so“ eingenommen werden!


Uli
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Nachrichten in diesem Thema
Grundsätzliches zu Candidose - von Uli - 04.08.2004, 10:14
Grundsätzliches zu Candidose - von Uli - 15.07.2005, 14:03

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