15.03.2009, 22:34
Zitat:Ein Mensch mit gesunden Nieren kann nicht zu viel Magnesium bekommenDoch. Zu viel Magnesium macht träge und müde. Allerdings wird das mit Miwa kaum zu schaffen sein.
Zum Uran. Kein Anbieter wird sich die Mühe machen wollen, den Verbrauchern das Phänomen natürliche Radioaktivität zu erklären. Also erwähnt er Uran besser nicht auf dem Etikett.
Gewisse Rückschlüsse auf den Urangehalt dürfte die Herkunft des Wassers zulassen. Uranbergbau wurde im Erzgebirge betrieben: Joachimsthal (Jachymov) auf böhmischer Seite, Aue auf sächsischer. In der Nähe gibt es die für radioaktive Heilquellen berühmten Bäder Bad Brambach und Teplice. Auch Gastein am Rande der Hohen Tauern hat radioaktive Quellen.
Eine allgemeine Faustregel: Je geringer der Salzgehalt einer Quelle allgemein, desto geringer ist auch sein Gehalt an Sulfat oder radioaktiven Metallen. Die radioaktiven kommen oft in der Nähe anderer Metalle vor. Historische Zentren des Erzbergbaus in der Nähe der Quelle deuten also auf eine gewisse Belastung.
Es gibt Heilwässer und Tafelwässer. Heilwässer haben eine so reichhaltige und eigenwillige Zusammensetzung, dass sie nicht ständig getrunken werden sollten.
Bolek