*seufz*
tja, nun will ich mich nochmal äußern, für die übrigen Leser. Bei uns ist auch manchmal schönes Wetter.
Schade, dass Barbarella mir jeden Anflug von Humor übel genommen hat, und was ich gar nicht verstehe, dass sie sich so verletzt fühlt, wenn man sie auf ihre Kraftwerksbilder anspricht. ???? Die Seite ist jetzt tatsächlich "vorübergehend inaktiv". Habe ich sie auf eine Sicherheitslücke aufmerksam gemacht? Einfach den Namen aus dem Habacook-Impressum bei Google eingeben. Das halte ich noch nicht für schnüffeln.
Eine Künstlerin muss doch zu ihrem Werk stehen. Das habe ich nicht kritisiert, ich liebe Kunst, und Malen kann therapeutische Wirkungen haben, ich meine, in einer Lebenskrise weiterhelfen.
Das Sternchen im Wikipedia-Artikel zu Udo Pollmer heißt "geboren". Das Zeichen für "gestorben" ist ein Kreuz. Müsste im katholischen Tirol eigentlich bekannt sein. Also der Herr ist putzmunter:
www.das-eule.de
Zitat aus dem Wikipedia-Artikel "Natriumchlorid":
Auf www.pansalz.de steht, die WHO empfehle täglich 5-6 g NaCl. Der Gewichtsanteil des Na in NaCl liegt bei 40 %. Wenn Barbarella als RDA für Na nur ein halbes Gramm angibt, ist das also schlichtweg falsch und viel zu niedrig.
Der Pansalz-Seite zufolge beträgt der durchschnittliche Verbrauch an NaCl etwa 10 g je Tag. Die Angabe bezieht sich aber offenbar nur auf das Salz, das der Verbraucher bewusst dem Essen zusetzt. Es kommt also noch das hinzu, was in den Lebensmitteln enthalten ist.
Der Pro-Kopf-Verbrauch an Speisesalz wurde für Mitteleuropa in den Jahren um den Ersten Weltkrieg auf 7 bis 8 Kilogramm jährlich geschätzt. Das sind Angaben für Friedenszeiten, die in den 20er Jahren galten und sicherlich auch für 1890 oder 1880 zutrafen. Langfristig änderte sich in Deutschland in der Zeit nicht so sehr viel in der Ernährung. Für das Jahr 1924 wurde der Pro-Kopf-Verbrauch an Speisesalz im Deutschen Reich mit 7,9 kg angegeben. Das sind 21 Gramm pro Tag.
Damals wie auch in früheren Jahrhunderten war Salz für die Konservierung von Fleisch und Fisch unentbehrlich. Pökelfleisch war sehr salzig. Man hat sich dann bei der Zubereitung bemüht, den Salzgeschmack abzumildern, unter anderem indem nicht noch weiteres Salz zugegeben wurde. Salz wurde in früheren Zeiten hoch geschätzt, auch zu medizinischen Zwecken eingesetzt. Ich glaube nicht, dass die Menschen im Mittelalter wesentlich weniger Salz zu sich genommen haben als wir. Die salzten noch "ohne Reue", weil sie die Pansalz-Werbung noch nicht kannten. Im Mittelalter gab es keine Ernährungsberater. Glückliche Zeit! Ortsnamen wie Hall, Hallstatt, Reichenhall, Halle, Salzburg, Salzungen, Salzgitter verweisen auf die Bedeutung von Salzgewinnung und Salzhandel.
Pansalz hat folgende Zusammensetzung: 57 % Natriumchlorid, 28 % Kaliumchlorid, 12 % Magnesiumsulfat, 2 Prozent Lysinhydrochlorid. (Und irgendwie fehlt da noch ein Prozent. ?:
?) Es unterscheidet sich also deutlich von Habacook-Salz, bei dem das NaCl auf ein Zehntel reduziert und weitgehend durch Kaliumcitrat ersetzt ist. Meine Frage, wer es entwickelt hat und ob es Langzeiterfahrungen damit gibt, hat Barbarella nicht beantwortet. Für Pansalz gibt es entsprechende Angaben. 1977 wurde es von einem finnischen Forscher entwickelt. Dieser hatte sich mit Mangelerscheinungen in Nordfinnland beschäftigt. Nun wissen wir ja, dass die Natur dort nicht gerade die idealen Voraussetzungen für Ackerbau bietet. NaCl wurde negativ nur mit Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht. Pansalz diente in den ersten Studien als Kochsalzersatz bei Bluthochdruckpatienten. Also bei einer speziellen Gruppe von Kranken. Dass bei behandlungsbedürftigem Bluthochdruck eine natriumarme Ernährung sinnvoll sein kann, ist wohl richtig. Nur leiden ja nicht alle Menschen unter Bluthochdruck. Problematisch ist bei der Pansalz-Werbung die Übertragung eines Konzeptes von einem sehr speziellen Fall auf die gesamte Menschheit.
Ob der McDonalds-Fraß gesünder wird, weil sie Pansalz verwenden?? Wohl kaum. Die Finnen hätten sicher auch mehr davon, ihren Wodka-Konsum zu reduzieren. Für Pansalz wird als Positivum die Behebung von Mg-Mangel angeführt. Für eine Verbesserung der Mineralstoffversorgung gibt es aber viele NEMs. So hat ein Berner Arzt um 1900 die Ovomaltine erfunden, weil er die Ernährungssituation der Schweizer Kinder verbessern wollte. Ob die Finnen, wenn sie Ovomaltine trinken würden, noch Pansalz bräuchten?
Von Allergien ist in der Natrium-Debatte überhaupt nicht die Rede. Logisch, denn Allergiker haben kein Bluthochdruckproblem. Allergien kommen nicht von Kochsalz.
Was Barbarella "Erbsenzählerei" genannt hat, ist wissenschaftliches Denken. Bei dem Gerede von zu viel Salz geht es um Statistik. Man braucht belastbare Zahlen und muss deutlich unterscheiden zwischen Durchschnittswerten und Ausreißern. Wenn irgendjemand viel zu viel Salz konsumiert - und ich bestreite überhaupt nicht, dass es solche Leute gibt -, dann muss ich mir diesen Schuh nicht anziehen. Ich verbrauche sehr wenig Salz, und zwar nicht aus "Reue" oder "Angst", wie Pansalz und Barbarella suggerieren, sondern aus natürlichem Instinkt.
Bei der Ernährung muss man auch bedenken, dass Lebewesen mit starken Schwankungen umgehen können. Die ganze Ernährung für jeden Stoff auf EINE Zahl herunterzubrechen, ist so, wie das Wetter im täglichen Wetterbericht am langjährigen Mittel zu messen und ihm dann vorzuwerfen, dass es heute zu kalt oder zu warm ist.
Die Nahrungsaufnahme wie die Einnahme von Medikamenten zu betrachten halte ich schon vom Grundansatz her für falsch.
Ihr solltet unbedingt Barbarellas Link zur österreichischen Tageszeitung "Der Standard" lesen. Da geht es um eine recht zweifelhafte schwedische Studie, die in den Kommentaren total verrissen wird. Dass Barbarella diesen Link gesetzt hat, der Schuss geht voll nach hinten los ?;D ;D
Soo, ich denke mal, was Barbarella zuletzt geschrieben hat, disqualifiziert sich von allein. Da "huldige ich doch lieber meinen Allergien". ?;D ;D ;D ;D ;D 8) 8)
(Immerhin: So ein Blödsinn muss einem erstmal einfallen.)
Bolek
tja, nun will ich mich nochmal äußern, für die übrigen Leser. Bei uns ist auch manchmal schönes Wetter.
Schade, dass Barbarella mir jeden Anflug von Humor übel genommen hat, und was ich gar nicht verstehe, dass sie sich so verletzt fühlt, wenn man sie auf ihre Kraftwerksbilder anspricht. ???? Die Seite ist jetzt tatsächlich "vorübergehend inaktiv". Habe ich sie auf eine Sicherheitslücke aufmerksam gemacht? Einfach den Namen aus dem Habacook-Impressum bei Google eingeben. Das halte ich noch nicht für schnüffeln.
Eine Künstlerin muss doch zu ihrem Werk stehen. Das habe ich nicht kritisiert, ich liebe Kunst, und Malen kann therapeutische Wirkungen haben, ich meine, in einer Lebenskrise weiterhelfen.
Das Sternchen im Wikipedia-Artikel zu Udo Pollmer heißt "geboren". Das Zeichen für "gestorben" ist ein Kreuz. Müsste im katholischen Tirol eigentlich bekannt sein. Also der Herr ist putzmunter:
www.das-eule.de
Zitat aus dem Wikipedia-Artikel "Natriumchlorid":
Zitat:Natriumchlorid ist für Menschen und Tiere der wichtigste Mineralstoff. Der menschliche Körper enthält etwa 0,9 % Kochsalz und verliert davon täglich 3-20 Gramm, die ersetzt werden müssen.
Auf www.pansalz.de steht, die WHO empfehle täglich 5-6 g NaCl. Der Gewichtsanteil des Na in NaCl liegt bei 40 %. Wenn Barbarella als RDA für Na nur ein halbes Gramm angibt, ist das also schlichtweg falsch und viel zu niedrig.
Der Pansalz-Seite zufolge beträgt der durchschnittliche Verbrauch an NaCl etwa 10 g je Tag. Die Angabe bezieht sich aber offenbar nur auf das Salz, das der Verbraucher bewusst dem Essen zusetzt. Es kommt also noch das hinzu, was in den Lebensmitteln enthalten ist.
Der Pro-Kopf-Verbrauch an Speisesalz wurde für Mitteleuropa in den Jahren um den Ersten Weltkrieg auf 7 bis 8 Kilogramm jährlich geschätzt. Das sind Angaben für Friedenszeiten, die in den 20er Jahren galten und sicherlich auch für 1890 oder 1880 zutrafen. Langfristig änderte sich in Deutschland in der Zeit nicht so sehr viel in der Ernährung. Für das Jahr 1924 wurde der Pro-Kopf-Verbrauch an Speisesalz im Deutschen Reich mit 7,9 kg angegeben. Das sind 21 Gramm pro Tag.
Damals wie auch in früheren Jahrhunderten war Salz für die Konservierung von Fleisch und Fisch unentbehrlich. Pökelfleisch war sehr salzig. Man hat sich dann bei der Zubereitung bemüht, den Salzgeschmack abzumildern, unter anderem indem nicht noch weiteres Salz zugegeben wurde. Salz wurde in früheren Zeiten hoch geschätzt, auch zu medizinischen Zwecken eingesetzt. Ich glaube nicht, dass die Menschen im Mittelalter wesentlich weniger Salz zu sich genommen haben als wir. Die salzten noch "ohne Reue", weil sie die Pansalz-Werbung noch nicht kannten. Im Mittelalter gab es keine Ernährungsberater. Glückliche Zeit! Ortsnamen wie Hall, Hallstatt, Reichenhall, Halle, Salzburg, Salzungen, Salzgitter verweisen auf die Bedeutung von Salzgewinnung und Salzhandel.
Pansalz hat folgende Zusammensetzung: 57 % Natriumchlorid, 28 % Kaliumchlorid, 12 % Magnesiumsulfat, 2 Prozent Lysinhydrochlorid. (Und irgendwie fehlt da noch ein Prozent. ?:

Ob der McDonalds-Fraß gesünder wird, weil sie Pansalz verwenden?? Wohl kaum. Die Finnen hätten sicher auch mehr davon, ihren Wodka-Konsum zu reduzieren. Für Pansalz wird als Positivum die Behebung von Mg-Mangel angeführt. Für eine Verbesserung der Mineralstoffversorgung gibt es aber viele NEMs. So hat ein Berner Arzt um 1900 die Ovomaltine erfunden, weil er die Ernährungssituation der Schweizer Kinder verbessern wollte. Ob die Finnen, wenn sie Ovomaltine trinken würden, noch Pansalz bräuchten?
Von Allergien ist in der Natrium-Debatte überhaupt nicht die Rede. Logisch, denn Allergiker haben kein Bluthochdruckproblem. Allergien kommen nicht von Kochsalz.
Was Barbarella "Erbsenzählerei" genannt hat, ist wissenschaftliches Denken. Bei dem Gerede von zu viel Salz geht es um Statistik. Man braucht belastbare Zahlen und muss deutlich unterscheiden zwischen Durchschnittswerten und Ausreißern. Wenn irgendjemand viel zu viel Salz konsumiert - und ich bestreite überhaupt nicht, dass es solche Leute gibt -, dann muss ich mir diesen Schuh nicht anziehen. Ich verbrauche sehr wenig Salz, und zwar nicht aus "Reue" oder "Angst", wie Pansalz und Barbarella suggerieren, sondern aus natürlichem Instinkt.
Bei der Ernährung muss man auch bedenken, dass Lebewesen mit starken Schwankungen umgehen können. Die ganze Ernährung für jeden Stoff auf EINE Zahl herunterzubrechen, ist so, wie das Wetter im täglichen Wetterbericht am langjährigen Mittel zu messen und ihm dann vorzuwerfen, dass es heute zu kalt oder zu warm ist.
Die Nahrungsaufnahme wie die Einnahme von Medikamenten zu betrachten halte ich schon vom Grundansatz her für falsch.
Ihr solltet unbedingt Barbarellas Link zur österreichischen Tageszeitung "Der Standard" lesen. Da geht es um eine recht zweifelhafte schwedische Studie, die in den Kommentaren total verrissen wird. Dass Barbarella diesen Link gesetzt hat, der Schuss geht voll nach hinten los ?;D ;D

Soo, ich denke mal, was Barbarella zuletzt geschrieben hat, disqualifiziert sich von allein. Da "huldige ich doch lieber meinen Allergien". ?;D ;D ;D ;D ;D 8) 8)
(Immerhin: So ein Blödsinn muss einem erstmal einfallen.)
Bolek