24.07.2005, 08:16
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT ONLINE 22.07.2005
A U S L A N D
Südafrika: Kein Junk-Food mehr in Schulen
KAPSTADT. In südafrikanischen Schulen sollen schon bald keine Hamburger, Pizzas und anderes Junkfood mehr verkauft werden, um so das wachsende Problem Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen besser in den Griff zu bekommen. Das südafrikanische Gesundheitsministerium arbeitet aus diesem Grund eng mit dem Bildungsministerium zusammen.
In Südafrika sind laut offiziellen Angaben 20 Prozent aller Kinder und Jugendlichen im schulpflichtigen Alter entweder übergewichtig oder adipös. Die Tendenz ist steigend. Südafrikanische Ärzte weisen seit Jahren auf das Problem hin und verlangen Abhilfe. Laut Regierungsangaben werden demnächst alle Grundschulen des Landes dazu verpflichtet, den Verkauf von Lebensmitteln und Getränken streng zu überwachen. Jede Schule soll verpflichtet werden, nur noch als „gesund“ geltende Produkte zum Verkauf anzubieten.
Gleichzeitig arbeiten Gesundheits- und Bildungsministerium an neuen Informationsmaterialien. Darin sollen Schüler, Eltern und Lehrer auf die Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung hingewiesen werden. Die Grundschulen des Landes sollen außerdem regelmäßig Workshops abhalten, um die Lehrer und die Betreiber der Food-Verkaufsstellen über die Grundlagen gesunder Ernährung zu informieren. Südafrikanische Ärzteverbände sicherten den Aktionen ihre volle Unterstützung zu. /KT
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/newsdr...p?id=20837
A U S L A N D
Südafrika: Kein Junk-Food mehr in Schulen
KAPSTADT. In südafrikanischen Schulen sollen schon bald keine Hamburger, Pizzas und anderes Junkfood mehr verkauft werden, um so das wachsende Problem Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen besser in den Griff zu bekommen. Das südafrikanische Gesundheitsministerium arbeitet aus diesem Grund eng mit dem Bildungsministerium zusammen.
In Südafrika sind laut offiziellen Angaben 20 Prozent aller Kinder und Jugendlichen im schulpflichtigen Alter entweder übergewichtig oder adipös. Die Tendenz ist steigend. Südafrikanische Ärzte weisen seit Jahren auf das Problem hin und verlangen Abhilfe. Laut Regierungsangaben werden demnächst alle Grundschulen des Landes dazu verpflichtet, den Verkauf von Lebensmitteln und Getränken streng zu überwachen. Jede Schule soll verpflichtet werden, nur noch als „gesund“ geltende Produkte zum Verkauf anzubieten.
Gleichzeitig arbeiten Gesundheits- und Bildungsministerium an neuen Informationsmaterialien. Darin sollen Schüler, Eltern und Lehrer auf die Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung hingewiesen werden. Die Grundschulen des Landes sollen außerdem regelmäßig Workshops abhalten, um die Lehrer und die Betreiber der Food-Verkaufsstellen über die Grundlagen gesunder Ernährung zu informieren. Südafrikanische Ärzteverbände sicherten den Aktionen ihre volle Unterstützung zu. /KT
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/newsdr...p?id=20837