25.08.2005, 20:43
Ausland
Kein EU-Werbeverbot für Fastfood in Sicht
BRUESSEL. Zumindest in naher Zukunft ist von Seiten der Europäischen Union (EU) kein Werbeverbot für Fast-Food-Produkte und andere Dickmacher zu erwarten. Stattdessen setzt der Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, Markos Kyprianou, auf eine freiwillige Selbstbeschränkung von Lebensmittelherstellern und der Werbewirtschaft. Gleichzeitig plant die EU, die verschiedenen Kennzeichnungsvorschriften in den 25 Mitgliedsländern zu vereinheitlichen. In diesem Jahr wurde daher auch die „Europäische Aktionsplattform für Ernährung und körperliche Bewegung“ gegründet. Sie führt wichtige Vertreter der Lebensmittelindustrie, des Einzelhandels, des Gaststättengewerbes, der Werbebranche, der Verbraucherverbände und nichtstaatlicher Gesundheitsorganisationen auf EU-Ebene zusammen. Hier sollen freiwillige Maßnahmen zur Verbraucherinformation und -aufklärung, Werbung, Produktzusammensetzung und -größen beschlossen werden. Kyprianou geht davon aus, dass 2006 die ersten Initiativen umgesetzt werden. Dennoch hält sich der Gesundheitskommissar ein Hintertürchen zur Gesetzgebung offen, sollte die Industrie ihrer freiwilligen Verpflichtung im Kampf gegen die Fettleibigkeit vor allem von Kindern und Jugendlichen nicht in dem von der EU gewünschten Maße nachkommen. /ps
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=21175
Uli
Kein EU-Werbeverbot für Fastfood in Sicht
BRUESSEL. Zumindest in naher Zukunft ist von Seiten der Europäischen Union (EU) kein Werbeverbot für Fast-Food-Produkte und andere Dickmacher zu erwarten. Stattdessen setzt der Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, Markos Kyprianou, auf eine freiwillige Selbstbeschränkung von Lebensmittelherstellern und der Werbewirtschaft. Gleichzeitig plant die EU, die verschiedenen Kennzeichnungsvorschriften in den 25 Mitgliedsländern zu vereinheitlichen. In diesem Jahr wurde daher auch die „Europäische Aktionsplattform für Ernährung und körperliche Bewegung“ gegründet. Sie führt wichtige Vertreter der Lebensmittelindustrie, des Einzelhandels, des Gaststättengewerbes, der Werbebranche, der Verbraucherverbände und nichtstaatlicher Gesundheitsorganisationen auf EU-Ebene zusammen. Hier sollen freiwillige Maßnahmen zur Verbraucherinformation und -aufklärung, Werbung, Produktzusammensetzung und -größen beschlossen werden. Kyprianou geht davon aus, dass 2006 die ersten Initiativen umgesetzt werden. Dennoch hält sich der Gesundheitskommissar ein Hintertürchen zur Gesetzgebung offen, sollte die Industrie ihrer freiwilligen Verpflichtung im Kampf gegen die Fettleibigkeit vor allem von Kindern und Jugendlichen nicht in dem von der EU gewünschten Maße nachkommen. /ps
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=21175
Uli