18.12.2005, 09:03
A U S L A N D
USA: Ärzte verlangen schärfere Gesetze gegen Junkfood-Werbung bei Kindern
WASHINGTON. Amerikanische Ärzte verlangen von der Regierung in Washington neue Gesetze, damit „Junk Food“ nicht mehr wie bislang gezielt bei Kindern und Jugendlichen beworben werden kann. Laut einer neuen Untersuchung, die weltweit für Schlagzeilen sorgt, gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen den Ernährungsgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen und der Junk Food-Werbung.
Kürzlich hatte das amerikanische Institute of Medicine (IOM) eine umfassende wissenschaftliche Studie vorgelegt, in der eine Kausalität zwischen den Ernährungsgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen und der Werbung dafür belegt wird. Die IOM-Forscher werteten nach eigenen Angaben „tausende relevante Studien“ aus. Hiernach besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem, was Minderjährige essen beziehungsweise einkaufen oder einkaufen lassen und der Werbung. Je mehr Junk Food-Werbung ein Kind gesehen habe, desto größer sei sein Appetit auf ungesunde Lebensmittel.
Die IOM-Forscher verlangen strengere Gesetze, damit Nahrungsmittelhersteller nicht länger in Kinder- und Jugendsendungen im Fernsehen für fetthaltige Produkte werben können. Die US-Lebensmittelindustrie gibt jährlich rund 9,3 Milliarden Euro für Werbung aus, die sich gezielt an Kinder und Jugendliche richtet. Gleichzeitig steigt die Zahl der übergewichtigen und adipösen Minderjährigen weiter an. Derzeit sind 16 Prozent der sechs bis 19jährigen Amerikaner adipös. Damit hat sich die Zahl der stark übergewichtigen Kinder und Jugendlicher seit den 60er-Jahren mehr als vervierfacht. /KT
Links zum Thema
Institute of Medicine (IOM)
http://www.iom.edu/
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=22402
Uli
die darauf wartet, dass auch bei uns diese "unsägliche Werbung" für "gesunde Kindernahrung" gestoppt wird!
USA: Ärzte verlangen schärfere Gesetze gegen Junkfood-Werbung bei Kindern
WASHINGTON. Amerikanische Ärzte verlangen von der Regierung in Washington neue Gesetze, damit „Junk Food“ nicht mehr wie bislang gezielt bei Kindern und Jugendlichen beworben werden kann. Laut einer neuen Untersuchung, die weltweit für Schlagzeilen sorgt, gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen den Ernährungsgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen und der Junk Food-Werbung.
Kürzlich hatte das amerikanische Institute of Medicine (IOM) eine umfassende wissenschaftliche Studie vorgelegt, in der eine Kausalität zwischen den Ernährungsgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen und der Werbung dafür belegt wird. Die IOM-Forscher werteten nach eigenen Angaben „tausende relevante Studien“ aus. Hiernach besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem, was Minderjährige essen beziehungsweise einkaufen oder einkaufen lassen und der Werbung. Je mehr Junk Food-Werbung ein Kind gesehen habe, desto größer sei sein Appetit auf ungesunde Lebensmittel.
Die IOM-Forscher verlangen strengere Gesetze, damit Nahrungsmittelhersteller nicht länger in Kinder- und Jugendsendungen im Fernsehen für fetthaltige Produkte werben können. Die US-Lebensmittelindustrie gibt jährlich rund 9,3 Milliarden Euro für Werbung aus, die sich gezielt an Kinder und Jugendliche richtet. Gleichzeitig steigt die Zahl der übergewichtigen und adipösen Minderjährigen weiter an. Derzeit sind 16 Prozent der sechs bis 19jährigen Amerikaner adipös. Damit hat sich die Zahl der stark übergewichtigen Kinder und Jugendlicher seit den 60er-Jahren mehr als vervierfacht. /KT
Links zum Thema
Institute of Medicine (IOM)
http://www.iom.edu/
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=22402
Uli
die darauf wartet, dass auch bei uns diese "unsägliche Werbung" für "gesunde Kindernahrung" gestoppt wird!