13.10.2005, 09:54
Erhöhte Blutfette sind sehr häufig „Begleiter“ einer Nahrungsmittelunverträglichkeit – und sie sind vor allem ein höchst lukratives Geschäft für die Pharmaindustrie!
Über die Werte, die zu Gunsten der Pharmaindustrie nach „unten“ festgelegt wurden, kann man sich nur ärgern......
.........und man möge mir meine „Schadenfreude“ bitte nicht verübeln, die ich beim Lesen einer kurzen Notiz im Spiegel(Nr.36) verspürte :
Dämpfer für Pfizer
Wegen des Cholesterinsenkers Sortis, der weltweit zu den meistverkauften patentgeschützten Präparaten gehört, droht dem amerikanischen Pharmakonzern Pfizer Ärger. In einem Gutachten kommt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit zu dem Urteil, dass Sortis gegenüber billigeren und längst eingeführten Generika keinen zusätzlichen Nutzen aufweist.
Das Kontrollinstitut warnt sogar vor der Einnahme des Medikaments. „Es komme dadurch häufiger zu Therapieabbrüchen wegen unerwünschter Ereignisse,“ etwa einer Erhöhung der Leberenzymwerte, heißt es. (1*)
Die Studie hat das von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ins Leben gerufene Institut im Auftrag des Bundesausschusses von Ärzten, Krankenkassen und Krankenhäusern erstellt.
Dieser hatte 2004 entschieden, dass die Kassen den hohen Preis von Sortis nicht voll erstatten müssen.
Pfizer hatte daraufhin in einer Anzeigenkampagne behauptet, Millionen Patienten würden schlechter behandelt, wenn sie auf billigere Präparate ausweichen müssten.
Zitat-Ende
1*) Kein Wunder: in Sortis sind Laktose und Sorbit -> wohl mit die beiden „übelsten“ Verursacher von erhöhten Blutfettwerten! In meinen Augen gehörte Sortis verboten – aber der Streit um Sortis zeigt auch, dass die Verantwortlichen ( Ärzteschaft wie Pharma-Industrie) eigentlich wenig bis 0,0 Ahnung von den Auswirkungen einer LI & Co haben!
Uli
Über die Werte, die zu Gunsten der Pharmaindustrie nach „unten“ festgelegt wurden, kann man sich nur ärgern......
.........und man möge mir meine „Schadenfreude“ bitte nicht verübeln, die ich beim Lesen einer kurzen Notiz im Spiegel(Nr.36) verspürte :
Dämpfer für Pfizer
Wegen des Cholesterinsenkers Sortis, der weltweit zu den meistverkauften patentgeschützten Präparaten gehört, droht dem amerikanischen Pharmakonzern Pfizer Ärger. In einem Gutachten kommt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit zu dem Urteil, dass Sortis gegenüber billigeren und längst eingeführten Generika keinen zusätzlichen Nutzen aufweist.
Das Kontrollinstitut warnt sogar vor der Einnahme des Medikaments. „Es komme dadurch häufiger zu Therapieabbrüchen wegen unerwünschter Ereignisse,“ etwa einer Erhöhung der Leberenzymwerte, heißt es. (1*)
Die Studie hat das von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ins Leben gerufene Institut im Auftrag des Bundesausschusses von Ärzten, Krankenkassen und Krankenhäusern erstellt.
Dieser hatte 2004 entschieden, dass die Kassen den hohen Preis von Sortis nicht voll erstatten müssen.
Pfizer hatte daraufhin in einer Anzeigenkampagne behauptet, Millionen Patienten würden schlechter behandelt, wenn sie auf billigere Präparate ausweichen müssten.
Zitat-Ende
1*) Kein Wunder: in Sortis sind Laktose und Sorbit -> wohl mit die beiden „übelsten“ Verursacher von erhöhten Blutfettwerten! In meinen Augen gehörte Sortis verboten – aber der Streit um Sortis zeigt auch, dass die Verantwortlichen ( Ärzteschaft wie Pharma-Industrie) eigentlich wenig bis 0,0 Ahnung von den Auswirkungen einer LI & Co haben!
Uli