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Wie Nährstoffe bei Depressionen helfen könnten
#1
Zitat:Ernährung? ?
Wie Nährstoffe bei Depressionen helfen könnten

Von Katrin Neubauer

Lindern Vitamine, Zink und Co. Depressionen? Forscher vermuten, dass die Ernährung bei der Erkrankung eine Rolle spielt - und suchen nach Therapieansätzen. Ärzte aber warnen davor, auf eine Heilung durch Nährstoffe zu hoffen.

Auslöser kann es viele geben: Überforderung, Stress, Trauer, physische Krankheiten, genetische Faktoren. Manchmal findet sich gar keiner. Sicher ist, dass jeder Depression eine Stoffwechselstörung im Gehirn zugrunde liegt. Zudem häufen sich die Hinweise, dass ein Mangel an bestimmten Nährstoffen Depressionen begünstigen können.

\"Einige Studien weisen darauf hin, dass es einen komplexen Zusammenhang zwischen Ernährung, Übergewicht und Depression gibt\", sagt Kohls. \"Allerdings ist bisher nicht belegt, welche Rolle das Ernährungsverhalten dabei genau spielt.\" In Leipzig soll unter anderem untersucht werden, welche Auswirkungen eine Ernährungsumstellung und die Gabe von Nahrungsergänzungmitteln auf das Depressionsrisiko hat.
Hiiilfe! Es wird erst` mal einen „RUN“ auf feiverkäufliche Nahrungsergänzungsmittel geben!? :o
Mehr noch als es bisher schon der Fall ist !
Es wäre zudem wünschenswert, das >> Pferd nicht von hinten aufzuzäumen<< , sondern? zu fragen, w a r u m? ? es denn überhaupt zu einem Defizit an „Aminosäuren/ Neurotransmittern und Vitaminen“ kommt!

Zitat:Auch Stress beeinträchtigt die Nährstoffbilanz des Körpers. \"Durch einen stressigen Lebensstil in Kombination mit unausgewogener Ernährung kann es zu einer Erhöhung von Stresshormonen, wie Kortisol, Aldosterone und Adrenalin kommen, die bestimmte Mineralien vermehrt aus dem Körper ausschwemmen\", sagt Harald Murck, Privatdozent an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Philipps-Universität Marburg. Dies könne sowohl das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie für Depressionen erhöhen.
Sorry - dieses Thema gehört nicht allein in die Hände von „Psycho-Docs“!!!! Da gehörten Internisten ( Gastroenterologen), Immunologie, evtl. auch Endokrinologen und Allergologen mit ins Boot genommen!

Zitat:Allerdings ist diese alternativmediznische Methode der sogenannten orthomolekularen Therapie wissenschaftlich nicht belegt und wird von der Gesetzlichen Krankenversicherung nicht bezahlt. Depressionsforscher haben massive Zweifel an ihrer Wirkung. \"Von Blutwerten auf die komplizierten Störungen des Stoffwechsels im Gehirn bei Depressionen zu schließen, ist bislang nicht möglich\", sagt Ulrich Hegerl, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Leipzig. \"Vitaminmangel spielt nach unseren Erfahrungen keine wesentliche Rolle bei Depressionen.“
Es gehörte auch hier die Frage nach >>Henne oder Ei<<? gestellt!
Warum? kommt es zu angeblichen Mängeln?

Tja - und „Stress“ als möglicher Auslöser einer Depri : demnach müsste ich heute? in eine schwere Depri verfallen , denn dieser Artikel ist purer Stress für mich….und bringt am Ende meinen gesamten Neurotransmitter-Haushalt durcheinander !? ;D ;D ;D

Auch finde ich es ärgerlich, jede Menge Geld in eine? -aller Wahrscheinlichkeit nach - sinnfreie „Studie“ zu stecken, die nicht nach den Ursachen? von Mängeln fragt, sondern bei den „etwaigen Mängeln selbst „? ansetzt ….sehr zur Freude der Pharmaindustrie!

Alles lesen?
? ? http://www.spiegel.de/gesundheit/psychol...55640.html


Uli

siehe auch hier:

http://www.lebensmittelallergie.info/ind...pic=1101.0



Antworten
#2
Aber ist es nicht besser, Nährstoffe zu geben, statt Psychopharmaka? In dem Artikel wird auch Magnesium erwähnt. Ich kann nur bestätigen, dass sich das auf die Stimmung und die Leistungsfähigkeit auswirkt. Wer starken Mg-Mangel hat, läuft Gefahr, psychiatrisiert zu werden. Auch Zink und die anderen Stoffe sind nützlich. Sicherlich helfen sie nicht in jedem Falle. Man probiert auch eine Nährstofftherapie gegen ADS/ADHS aus. Bei Neurodermitis spielt die Ernährung auch eine gewisse Rolle. Sicher wäre es schön, wenn jeder Betroffene eine genaue Diagnose bekäme und danach die Therapie konzipiert würde. Aber das klappt oft nicht. Mg-Mangel zum Beispiel wird selten diagnostiziert. Immer wenn ich das Thema bei meinen Ärzten ansprach, stieß ich auf Desinteresse.

Der Ansatz mit der Ernährung bietet den Betroffenen eine Möglichkeit zur Selbsthilfe. In dem Artikel steht natürlich zu den NEMs: "nur unter ärztlicher Aufsicht". Die Docs wollen eben immer die Macht haben. Aber man kann es auch ohne "ärztliche Aufsicht" probieren.

Habt ihr den Film "Keine Zeit für Träume" (ARD) mit Anneke Kim Sarnau gesehen? Da geht es um ein Kind mit ADS. Die Eltern wollen ihrer Tochter keine Medikamente geben und versuchen es mit Verhaltenstherapie, stoßen aber schnell an ihre Grenzen. Wenn sie von der Möglichkeit gewusst hätten, das Befinden ihrer Tochter über die Ernährung zu beeinflussen, wären sie sicher froh gewesen, noch eine Alternative zur Gabe von Tabletten zu haben.

Bolek
Antworten
#3
Hallo Bolek,

Zitat:Aber ist es nicht besser, Nährstoffe zu geben, statt Psychopharmaka?
Auf jeden Fall! Nur: das war aber nicht? Gegenstand meiner Kritik!
Sondern der Umstand, dass nicht nach der Ursache der „Stoffwechselstörung im Gehirn“ geguckt wird, sondern dass das, was fehlt , häufig einfach substituiert wird.
D A G E G E N ? bin ich!

Auch dieses : >> unter ärztlicher Aufsicht << sollte mit ein wenig Vorsicht betrachtet werden , denn auch hier gibt es Ärzte, die quasi „ein Haus bauen wollen, indem sie zuerst das Dach setzen - ohne ans Fundament zu denken“ …… :Smile

Wenn Du selbst merkst, dass Dir Mg gut tut - dann ist das? doch o.k.! Wink

Was ich allerdings nicht so o.k. finde ist, wenn Leute sich im Super-/Drogeriemarkt mit div. NEM`s? eindecken, weil sie irgendwo gelesen/ gehört haben, dass das helfen soll……….
Was ich ebenfalls nicht o.k. finde ( und auch oft genug bemängle!) ist, dass sich die verschiedenen? medizinischen Fachrichtungen nicht austauschen…….
Wenn „Stoffe / Neurotransmitter“ fehlen, dann kann das doch mehrere Gründe haben - Resorptionsstörung, Abbaustörung ......

…ich finde es z.B. auch nicht wirklich „prickelnd“, wenn jemand einen Fe- Mangel hat, ihm über Jahre Fe-Präparate verordnet werden ( vom Arzt!) - aber nicht danach geguckt wird,
w a r u m? das denn so ist!
….oder : wenn Betroffene für über 200,- € / Monat NEM`s konsumieren - mit für sie völlig unverträglichen Füllstoffen….

LG
Uli
Antworten


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