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"Diäten" - bzw. "heilbringende" Ernährungsformen
#21
Fett scheint im Moment „interessant“ zu sein :
geht`s am Ende der „Fett-Phobie“ an den Kragen? Big Grin

Zitat:"Ich sehe da im Prinzip zwei Gründe: Einmal ist es so, dass das Fett ein wahnsinniger Geschmacksträger ist, und der ist plötzlich weg aus dem Produkt. Dann wird mit viel Zusatzstoffen, mit Farbstoffen, mit Füllstoffen versucht, das Produkt irgendwie zu imitieren. Und das gelingt der Industrie dann meistens doch nicht ganz.“
…der Industrie mag`s vielleicht sogar ab und zu gelingen, dass es „schmeckt“ - aber der Verbraucher bekommt noch jede Menge ( möglicherweise unverträgliche/ allergene ) Zutaten dazu…..

denn siehe hier:

Zitat:Statt Fett: jede Menge Zusatzstoffe

Beispiel fettreduzierte Sahne: Sie enthält Aromastoffe, Stabilisatoren und Emulgatoren - das sind alles sogenannte E-Nummern, auf die einige Verbraucher mit Unverträglichkeiten reagieren können. Generell ist es ratsam, möglichst wenig Zusatzstoffe aufzunehmen - was bei fettreduzierten Produkten aber nicht der Fall ist.

….und dann kann sich der >>Zeiger der Waage sogar noch oben bewegen<< ….und es wird wieder nix mit der „Bikini-Figur“ Rolleyes

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-f...te100.html


Uli
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#22
Super-Food / Smoothies


http://www.tt.com/lebensart/genuss/11493...blette.csp

Zitat:
Banane, Orange, Tablette: Die neuen „It-Getränke“

Bizarr: Die Zutaten für Mischgetränke kommen jetzt schon aus der Apotheke. Schwarze Smoothies mit Kohletabletten gegen Durchfall sollen den Körper „entschlacken“.
Von Nicole Strozzi

Innsbruck – Gestern waren grüne Säfte noch der Renner, heute sind sie schon wieder langweilig. Jeden Monat wird dem Konsumenten aufgetischt, welche „Superfoods“ den Körper „entgiften“, „verjüngen“ und „optimieren“ sollen. Nur kein Stillstand, immer wieder etwas Neues erfinden, neue Geschmäcker, neue Farben, neue Namen ...
Zitatende ..... aber lest selbst den gesamten Beitrag!

Uli
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#23
Im Moment „diätet „ es sich gehörig im Blätterwald Big Grin …..(und das, obwohl / oder gerade deswegen?  )die Festtage bevorstehen!
Eine Frage: muss es denn wirklich „Palio“ sein? Würden den meisten denn schon nicht helfen so zu essen, wie die „Urgroßeltern“ ? Also: alles selbst zubereitet, keinerlei E-Nummern u.s.w. ?
Denn mich stört ganz erheblich, dass z.B. Oliven-/Kokos-Avocado-Öl nicht wirklich in der nördlichen Hemisphäre zu Zeiten der Neandertaler wuchs/ man es nicht ernten konnte…
auch mit Obst und Gemüse dürfte es zu Zeiten von Permafrostboden und Eiszeiten eher „mau“  ausgesehen haben….
Und: ich kann mir auch schlecht im Binnenland Europas „Meeresfrüchte“  vorstellen….so ohne jegliche Straßen-/ Kühlwagen-&Co Logistik!

Dass es Betroffenen besser geht, wenn sie ihre bisherige Ernährung überdenken und ändern….das glaube ich  allerdings nur allzu gerne!
Egal, wie man „seine individuelle Diät“  nun gestalten mag….Milch sollte nicht dazu gehören…denn  sie war zu keiner Zeit ( schon gar nicht bei den „Stein-Zeitlern“ )als „Grundnahrungsmittel“ im Umlauf…..



Zitat:Palio-Diät
Die Steinzeit-Ernährung soll Volkskrankheiten vorbeugen

Dienstag, 25.10.2016, 15:45

http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrun...86281.html

Uli
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#24
Zitat:Gut für Figur und Stoffwechsel
Wissenschaftler sagt: Wer das Frühstück auslässt, lebt gesünder!

http://www.focus.de/gesundheit/videos/gu...36599.html
24. 1. 2017


Ein gutes Frühstück ist der beste Start in den Tag – so heißt es seit Generationen. Doch das Gegenteil könnte richtig sein. Die erste Mahlzeit des Tages wird von Experten zunehmend kritisch gesehen.

Tja- wem mag man da nun Glauben schenken?
Denn: wenn dem so wäre ( wie in dem Video dargestellt) , dann könnte die DGE "einpacken, die ja
immer noch verkündet, dass Frühstück die wichtigsdte Mahlzeit des Tages sei....

Das Thema an der "Ernährungsfront"  bleibt spannend...
Uli
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#25
Diäten -bzw. besondere Ernährungsformen!
Aus gegebenem Anlass melde ich mich in dieser Rubrik: eine Kollegin ist am
Wochenende mit einer Fußballmannschaft ( Kinder)  auf Freizeit.- mit einer anderen „Mit-Mutter“.
Bei der Anmeldung wurde angegeben: 1 Allergiker
1 Veganer
3 Vegetarier

Zum Allergiker:  dass hier Rücksicht genommen werden sollte, das dürfte jedem klar sein - wer will schon während einer Freizeit einen anaphylaktischen Schock behandeln wollen! ( besonders als Laie!)
Hier wäre es sinnvoll, wenn Eltern ihren Sprösslingen „Verträgliches“ mit einpacken und mitgeben würden ……..denn in erster Linie sind solche „Freizeiten“  ja ein Spaß für die Kinder…diese Freizeiten sollen den sozialen Kontakt und den Zusammenhalt  fördern u.s.w.!
(Und ob eine nicht-involvierte Mutter , die als Betreuerin mitfährt, sich so explizit mit Allergien auskennt….ich wage es fast zu bezweifeln!)

Ein wenig anders sieht es wohl bei den selbstgewählten ideologisch / ethisch geprägten Ernährungsformen aus….

Als Erstes: jeder so, wie er möchte!
Nur: bei Freizeitaktivitäten, die auf die Hilfe von „Freiwilligen“  basiert , da möge man das bitte etwas „überdenken“. Will ich, dass „Junior“ in der Klasse, dem „Club“ oder sonst wo integriert ist ? Oder möchte ich partout auf meiner Ernährungsweise bestehen ?

Denn: Alternative Nahrungsmittel, wie sie wohl in jeder Küche der o.g. Ernährungsweisen zu finden sind, haben mitunter sehr unterschiedliche Back- und Kocheigenschaften zu herkömmlichen Lebensmitteln - und es bedarf i.d.R. einer „längeren Übungsphase“, damit man gut und sicher damit klarkommt.
Diese Phase aber ist den Betreuern bei Freizeiten nicht gegeben….das möge man bitte bedenken! Denn diese Betreuer sind ja tagsüber hauptsächlich mit den „Kiddies“  beschäftigt….und nicht in der Küche!

Zudem kostet es ja auch „etwas“, wenn ich alternative Lebensmittel kaufe - das ist i.d.R. nicht im „Freizeit-Preis“ enthalten…..

Daher mein Appell an die Eltern: sich bitte, bitte nicht auf  „Goodwill“ der Betreuer verlassen ( der bestimmt gegeben ist, aber halt seine Grenzen hat!)->
Sondern  ein wenig „mitdenken“: im Interesse des Kindes! Was will ich ihm vermitteln?
Im Interesse der freiwilligen Helfer : denke ich denn, dass da eine Diätologin/ Alleskönnern am Werke ist?( …und nicht nur eine „stinknormale Mutter, die ihre Freizeit für eine solche „Freizeit“  opfert“???)

Möget Ihr es bitte überdenken…. ( Allergiker sind hier explizit ausgenommen!)
Uli
Antworten
#26
Der „Hype“  um die Ernährung……

Hi Leute - seit Jahresbeginn überschlagen sich ja die „Ernährungsratschläge“  zu gesunder Ernährung, wie man abnehmen könne/ sich gesund ernähren  u.s.w. …und jetzt reiht sich ein „weiterer Tip“ ein : Nur
Je mehr „sogenannte Ernährungsexperten“  ihre Ergebnisse von sogenannten „Studien“  publizierten,  desto verunsicherter sind die Verbraucher!


Gesunde Ernährung
Fleisch vs. Tofu: Wer hat die Nase vorn?
http://www.stern.de/gesundheit/ernaehrun...04616.html


Zitat:Zu fettig, zu salzig, zu künstlich: Fleischersatz aus Tofu und Co. besitzt einen schlechten Ruf. Zu Unrecht, wie nun eine aktuelle Studie zeigt.  

Fleischfreie Lebensmittel mögen gut für das Gewissen sein - aber sind sie auch gesund? Lange Zeit galten Tofuwürste und Co. als gesundheitlich bedenklich. Der Vorwurf: Um im Geschmack dem fleischhaltigen Original zu ähneln, müssen sie mit künstlichen Zusätzen versehen werden. Auf der Zutatenliste finden sich deshalb oft Geschmacksverstärker, Farbstoffe und Aromen. Teilweise enthalten die Veggie-Varianten auch reichlich Salz und Fett.

Eine aktuelle Studie revidiert nun das Bild vom ungesunden Fleischersatz und zeigt: Meist sind die Varianten sogar gesünder als Fleischwaren. Vegetarische und vegane Produkte aus Soja, Weizen und Lupinen enthalten weniger ungesunde Inhaltsstoffe als vergleichbare Fleischerzeugnisse und haben eine günstigere Nährstoffzusammensetzung, ergab eine Studie des Instituts für alternative und nachhaltige Ernährung (IFANE) im Auftrag der Albert-Schweitzer-Stiftung.

Na BRAVO!  Soja, Weizen und Lupinen sind mit die häufigsten Nahrungsmittel -(Kreuz-)Allergene!  Kennen denn diese „Studien-Verantwortlichen“  nicht die Meldungen der Allergologie zu diesem Thema? Und wenn ja: ignorieren sie diese fachbezogenen Infos?- weil „ Ideologie“ vor Wissen steht“? ??)



Zitat:"Fleischalternativen sind besser als ihr Ruf“
Für die ernährungswissenschaftliche Studie verglich das Institut 80 Fleischalternativen mit 27 fleischhaltigen Produkten. Unter die Lupe genommen wurden der Protein-, Fett- und Energiegehalt, die Menge an ungesunden gesättigten Fettsäuren und Salz sowie der Einsatz von Zusatzstoffen. "Die getesteten vegetarischen und veganen Fleischalternativen sind in puncto Gesundheit viel besser als ihr Ruf", resümierte der Leiter des Wissenschaftsressorts der Albert-Schweitzer-Stiftung, Konstantinos Tsilimekis.

Gerade bei den als ungesund geltenden gesättigten Fettsäuren können der Untersuchung zufolge viele fleischfreie Alternativen punkten: 63 Prozent der untersuchten fleischlosen Produkte schnitten hier gut ab, nur bei zehn Prozent war der Gehalt an diesen Fettsäuren zu hoch. Das umgekehrte Bild ergab sich bei den fleischhaltigen Produkten: 62 Prozent enthielten deutlich zu viele gesättigte Fettsäuren, und nur zwölf Prozent erreichten günstige Werte.

Smile Einem „Allergiker“  dürfte die Zusammensetzung der  „Fettsäuren“  ziemlich egal sein - Hauptkriterium dürfte für ihn _nur_  die Verträglichkeit sein! -  und da geht es nicht um irgendwelche „ neuen Erkenntnisse aus irgendwelchen „Studien“ - hier geht`s  bei vielen einfach nur darum, satt zu werden -> ohne allergische Reaktionen!)

Zitat:Fleischlose Alternativen enthielten mehr Protein =>
( Proteine allerdings können für „Allergiker“  bedenklich sein)

Zitat:Fleischersatzprodukte laufen nicht mehr so gut. =
> (Vielleicht ,weil die Konsumenten  sie nicht wirklich „gut vertragen“  und das selbst bemerkt haben ???)

Zitat:Fleischersatz-Produkte -Ende des Veggie-Booms - den Deutschen schmeckt das Tofu-Schnitzel nicht mehr
=> (s.o. - „Verträglichkeit“?= learning by doing!?? )
 


Zitat:Auch der Gesamtfett- und Cholesteringehalt fiel bei den Fleischwaren ungünstiger aus. Beim Protein lagen entgegen der landläufigen Auffassung die fleischlosen Produkte ebenfalls vorn: In allen elf getesteten Produktkategorien der Studie - egal ob Schnitzel, Steak oder Salami - enthielten die veganen und vegetarischen Varianten im Schnitt mehr Protein als die Fleischerzeugnisse.

... Ähem und räusper: hat sich das noch nicht bis zu den „Studien-Beauftragten“  herumgesprochen, dass „Fett“ nicht fett macht und der Cholesteringehalt (im Blut) davon nicht beeinflusst wird?, sondern dass es Stoffwechelstörungen sind?  )


Zitat:Die gängige Kritik, den fleischfreien Versionen seien zahlreiche Zusatzstoffe und Aromen zugesetzt, trifft der Studie zufolge ebenfalls nicht immer zu. Vielmehr schnitten biologisch erzeugte Fleischalternativen in diesem Punkt besser ab als Fleischwaren. Sowohl die fleischfreien als auch die fleischhaltigen Produkte enthalten allerdings fast immer zu viel Salz.

ikr/AFP


Der Veggie-Boom lässt grüßen - und er verunsichert die Verbraucher mehr denn je!!

Uli
Antworten


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